3 Tipps um gutes Zeitmanagement zu lernen

28 Feb, 2024 | Allgemein

Die wichtigste Grundlage um gutes Zeitmanagement zu lernen:

  • Nimm Dir Zeit um zu beobachten was Du tust, daraus zu lernen und es beim nächsten mal besser zu machen oder bleiben zu lassen.
  • Hör Dir zu: was denkst Du über Dich und über das, was Du tun willst (und Dich vielleicht davon abhält)
  • Nimm Dich ernst.

… dann ergibt sich die Frage nach der passenden Methode fast von selbst.

Gutes Zeitmanagement beginnt im Kopf

Mit dieser Überzeugung hat meine Zeitmanagement Reise schon vor Jahren begonnen. Vielleicht kennst Du das: Du hast einen Plan. Eigentlich ist er gut. Und er funktioniert nicht. Wieso ist das so? Irgendwas hält von der Umsetzung ab. Meine Beobachtung war: manchmal ist der zweitbeste Plan der richtige – weil (wieso auch immer) ich selbst nichts aufschiebe und andere plötzlich mitmachen.

Das Geheimnis kluger Entscheidungen

Das Buch „das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch hat mich auf die entscheidenden Spur gebracht: Gutes Zeitmanagement beginnt tatsächlich im Kopf. Mit klugen Entscheidungen. Das liegt daran, wie das menschliche Gehirn organisiert ist. Es besitzt drei wesentliche Elemente, die sich in unterschiedlichen Evolutionsstufen entwickelt haben.

Das Autonome Nervensystem im Hirnstamm, das „Reptiliengehirn“ (so nennt es Nobelpreisgewinner Kahnemann in seinem Must-Read Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“) ist für Reflexe zuständig und sichert so unser Überleben.

Gutes Zeitmanagement beginnt im Kopf: Wenn Du Dich sicher fühlst und der Verstand und das Erfahrungsgedächtnis Hand-in-Hand arbeiten
Das Limbische System verknüpft Erfahrungen mit Emotionen und sorgt so dafür, dass wir blitzschnell unterscheiden können, was wir mögen und was nicht. Es lernt mit jeder Erfahrung dazu.

Der Cortex ist das, was wir als „Verstand“ oder „Vernunft“ bezeichnen. Hier findet logisches Denken, Planen, Organisieren statt. Es ist der Teil vom Hirn, der uns von anderen Lebewesen am allermeisten unterscheidet.

Gutes Zeitmanagement lernen durch hirngerechtes Arbeiten

Insbesondere das Limbische System, unser emotionales Erfahrungsgedächtnis,  und der Cortex, also der Verstand arbeiten grundlegend unterschiedlich:

Tabellarischer Überblick über die Funktionsweise von Hirnbereichen als Grundlage um gutes Zeitmanagement zu lernen
Für gutes Zeitmanagement stecken hier wichtige Erkenntnis drin.

Multitasking funktioniert nicht

Denkarbeit, wenn der Verstand benötigt wird, geht nur mit dem „eines-nach-dem-anderen-Prinzip. Was sich wie Gleichzeitigkeit anfühlt ist im Kopf ein schnelles Hin-und-Herspringen. Es verbraucht viel Energie, liefert fehlerhaftere Ergebnisse und braucht dafür auch noch mehr Zeit.

Gutes Zeitmanagement lernen bedeutet sich Zeit nehmen

Der Verstand braucht Zeit zum Denken:

  • schaffe Zeit, in der Dein Verstand gut arbeiten kann. Plane beispielsweise regelmäßige Fokuszeiten ein, in denen Du Dich einem wichtigen Thema widmest.
  • plane Zeit ein, in der Du irgendetwas tust, wo Du den Verstand nicht dazu brauchst, damit der Kopf Gedanken fassen und in Ruhe zu Ende denken kann.

Diffuse Gedanken als Botschaft Deines Erfahrungsschatzes

Etwas nicht genau sagen zu können bedeutet nicht, dass es nichts zu sagen gäbe: im Gegenteil. Wahrscheinlich meldet sich gerade eine Erinnerung zu Wort. Mit dem Hinweis dass da irgendwie irgendwas ist.

Dieses „irgendwas“ ist oft der entscheidende Hinweisgeber – nur leider arbeitet der Teil des Gehirns nicht mit Worten. Die Übersetzung in Sprache, um sich selbst etwas bewusst und anderen verständlich zu machen kostet Zeit. Nimmst Du Dir diese Zeit, ist es wahrscheinlich, dass Du zu „stimmigem Handeln“ kommst.

Gutes Zeitmanagement bedeutet Denken, Fühlen und Handeln ist stimmig

  • Du hast das Gefühl, Du machst das richtige.
  • Du hast einen Plan, der funktioniert.
  • Du setzt um, was Du umsetzen willst. Ganz gleich, ob es sich dabei um berufliche Ziele oder private Dinge handelt.
Gutes Zeitmanagement ist die Schnittmenge aus Denken, Fühlen und Handeln

Gutes Zeitmanagement lernen

Du erkennst Deine Lernfelder, wenn Du auf die Schnittmengen schaust, bei denen eines der drei Felder fehlt:

Denken und Handeln ohne Fühlen

Du arbeitest als wärst Du eine Maschine. Emotionen werden weggedrückt und ausgeblendet. Das führt dazu, dass Du nach und nach ausbrennst, Deine Energie schwindet und Du Deine Identität verlierst.

Fühlen und Handeln ohne Denken

Du beschäftigst Dich mit Dingen, die Du magst, die Dir leicht fallen und die Dir vielleicht gut tun. Gleichzeitig fragst Du Dich, ob das das Richtige ist? Eigentlich müsstest Du Geld verdienen, disziplinierter sein oder an irgendwas ganz konkretem arbeiten. Falls Du zum Aufschieben neigst: es ist ein sichtbares Zeichen, dass das was Du denkst tun zu müssen und das, was Du fühlst tun zu wollen nicht übereinstimmt. Was in solchen Fällen üblicherweise NICHT hilft: mit sich selbst hadern.

Denken und Fühlen ohne Handeln

Der sichtbarste aller Gründe für gutes Zeitmanagement: Umsetzung fehlt. Wenn sich der Kopf nur mit einem Wechsel aus Denken und Fühlen beschäftigt, merkst Du das an Kopfkino und Gedankenkarussell.

Gutes Zeitmanagement lernen bedeutet eine Aufwärtsspirale in Gang setzen

Schlechtes Zeitmanagement ist ein häufiger Auslöser für Stress. Wenn ständig neue Nachrichten und Anforderungen auf Dich einplanen. Unvorhergesehenes den Alltag bestimmt und Du das Gefühl hast, Du hast weder die Art noch die Menge der Aufgaben auf Deinem Tisch irgendwie unter Kontrolle, dann steigt der Stresspegel an.

Zu viel Stress verhindert, dass Du gutes Zeitmanagement lernen kannst

Um Dein Zeitmanagement zu überdenken und dadurch nützliche Gewohnheiten und Reflexe zu entwickeln, brauchst Du Deinen Verstand. Dazu ist es wichtig zu wissen: Dein Kopf ist ein Energiesparmodell.

Der Verstand wird zugeschaltet

  • wenn die Aufgabe interessant genug ist. Langweilige Situationen sind aus Sicht des Hirns harmlos.
  • Wenn der Stresspegel nicht zu hoch ist. Ist der Stresspegel zu hoch gilt „Safety first“: Das Hirn schaltet in den Überlebensmodus. Dazu braucht es nicht zehn kreative Methoden, die Situation zu bewältigen, sondern lediglich drei Kernstrategien: Kämpfen, Fliehen und Totstellen.

Wie Du das richtige Stresslevel findest, um gutes Zeitmanagement zu lernen

Grundsätzlich hilft alles was entspannt dabei Stress zu reduzieren. Pausen, Spazierengehen, Atmen, Musik hören: Je nach Lust, Laune und Entspannungstyp.

Es hilft, sich mit den eigenen Stressverstärkern auseinanderzusetzen, beispielsweise den Ansprüchen an sich selbst.

Und es hilft auch, sich Unterstützung dazu zu holen. Menschen sind soziale Wesen: Gute Beziehung entspannt. Das kann jemand sein, der zuhört, nachfragt, ernstnimmt, ermutigt. Und, wenn es um Zeitmanagement geht, idealerweise auch jemand, der das nötige Handwerkszeug mitbringt.

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